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Blog

15.05.2012

Palodium

WAS IST DAS?
Das Palodium ist eine Mischung aus einer Podiumsdiskussion, einem grieschischen Kaffeehauspalaver und der Worldcafé-Methode. Es wurde vom IPG für das Institut Solidarische Moderne entwickelt, welches wiederum den Namen erfunden hat.

WAS PASSIERT?
Das Palodium ist in drei Phasen aufgebaut. In der ersten Phase geben diejenigen, die auf dem Podium sitzen, kurze Impulsbeiträge zu einer sehr konkret formulierten Frage. In der zweiten Phase diskutieren die Teilnehmenden die Frage in spontan organisierten Kleingruppen. Die wichtigsten Diskussionsergebnisse werden festgehalten. In der dritten Phase werden dann die Diskussionsergebnisse im gesamten Auditorium vorgestellt und gegebenenfalls diskutiert. Die drei Phasen können mehrmals wiederholt werden. Eine abschließende Diskussion und die Aufbereitung der Diskussionsergebnisse runden das Palodium ab.
Es verbindet zwei zentrale Anliegen: Zum einen schafft es die Möglichkeit, dass sich in kurzer Zeit viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung über zentrale Themen austauschen, sich also dabei kennen lernen und ein erstes Stimmungsbild der ganzen Gruppe zu diesen Themen entsteht (die möglicherweise zum ersten Mal zusammen kommen). Gleichzeitig erreicht das Palodium, dass eine ausgewählte Gruppe von Menschen, zum Beispiel diejenigen, die eine Initiative vorbereitet oder initiiert haben, von allen gehört und wahrgenommen wird und sie ihr Grundverständnis als Impuls in die Gruppe geben können.

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30.04.2012

Planungswerkstatt

Was ist das?

Menschen prägen Orte – täglich. Nutzerinnen und Nutzer kennen ,ihren‘ Ort wie ihre eigene Westentasche, sind mit Geschichte und Geschichten, mit seiner Atmosphäre vertraut. Experten verfügen über wichtiges Fach- und Detailwissen. Kommen beide Seiten im Planungsprozessen zusammen, können erstaunliche Ideen entstehen. (weiterlesen …)

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15.03.2012

Zukunftswerkstatt

 

Was ist das?

Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode, die besonders dafür geeignet ist, das kreative Potential von Leuten, die im Alltag selten in gestaltenden Prozessen arbeiten, zu aktivieren und dabei ihre Wünsche und Bedürfnisse heraus zu kristallisieren. (weiterlesen …)

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15.01.2012

Charette

Was ist das?

Die Charette-Methode wird insbesondere im städtebaulichen Kontext und bei der Regional- und Architekturplanung verwendet. Bei dem Prozess steht die andauernde Beteiligung der Öffentlichkeit im Vordergrund. Die Methode ist für die Erarbeitung übergeordneter Visionen genauso geeignet, wie für konkrete Entwürfe zum Stadtraum. (weiterlesen …)

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03.01.2012

Gut Sannum: inklusives Naherholungsziel bei Oldenburg

Am 3.12. berichtet die Nordwest-Zeitung über die Umgestaltung von Haus Sannum – einem Wohnheim für körperlich und geistig behinderte Menschen zu Gut Sannum: einem Ort der Inklusive, der sich zukünftig noch stärker auch als Naherholungsziel für Besucher mit und ohne Behinderungen öffnet. Das besondere dabei: das Konzept wurde mit den Mitarbeiter_innen, den Bewohner_innen sowie der Heimleitung und der Leitung des Bezirksverbands Oldenburg in einem partizipativen Workshop des Instituts für Partizipatives Gestalten entwickelt.

Hier geht es zum vollständigen Artikel der NWZ

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19.12.2011

Inklusion und Partizipatives Gestalten im Gertrudenheim

Die Nordwest Zeitung berichtet über unsere Planungswerkstatt im Gertrudenheim. Während vier intensiven Tagen haben wir gemeinsam mit Leitung, Verwaltung, Mitarbeiter_innen und Bewohner_innen des Gertrudenheims ein Gesamtkonzept für die zukünftige Außenraumgestaltung erstellt. Das Gertrudenheim ist ein Behindertenwohnheim des Gertrudenstifts in der Verwaltung des Bezirksverbands Oldenburg. Schwerpunkt der Gestaltung war die Berücksichtigung der Inklusive. Das Gertrudenheim möchte sich in Zukunft stärker nach außen öffnen und ein Miteinander der Bewohner_innen und Nachbarn des Stadtteils ermöglichen.

Hier geht’s zum vollständigen Artikel (Quelle Nordwest-Zeitung)

Bild: Susanne Gloger (NWZ)

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07.12.2011

Training für Prozessbegleiter_innen (Vorankündigung)

für Beteiligungs-, Zusammenarbeits- und Gestaltungsprozesse

Einführungsworkshop am 27. – 29. 4. 2012 in Berlin. Der genaue Veranstaltungsort und die Kosten folgen.

Egal ob es sich um die Bürgerbeteiligung an Großprojekten, um die Arbeit einer Initiative an der Zukunft ihres Dorfes, um die Kampagnenarbeit einer NGO, die Zusammenarbeit einer Organisation mit ihren Mitgliedern oder eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern und Kunden handelt: die Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen sind komplex und vielschichtig.

Menschen, die von Veränderungen und Entscheidungen betroffen sind, fordern zu Recht frühe Beteiligung, Mitsprache, Transparenz und die Offenheit der Verfahren. Zum anderen sind sie mit ihrer eigenen Expertise, ihren Potentialen, Fähigkeiten und ihrem Wissen oft erst der Schlüssel bei der Erarbeitung wirklich stimmiger und erfolgreicher Konzepte, die später einen breiten Rückhalt und viel Unterstützung genießen. (weiterlesen …)

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24.01.2011

Gut Sannum – Freiraum für Alle

Haus Sannum liegt in sehr schöner Umgebung am Rande von Huntlosen in der Wildeshauser Geest, direkt am Naturschutzgebiet Barneführer Holz und dem Hunte-Radweg. Das Café Sannum ist vielen Spaziergängern und Radfahrern aus der Region bekannt. Dass die Freiräume von Haus Sannum noch viel ungenutztes Potential zu bieten haben und hier noch einige Schätze gehoben werden können, dass war uns allen klar.

„Gut Sannum – Freiraum für Alle“, so heißt das gemeinsam in der Planungswerkstatt entwickelte Motto der Neugestaltung, an der zwanzig Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Leitung von Haus Sannum, Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksverbandes Oldenburg und der Architekten der sich in Planung befindenden neuen Wohngruppenhäuser teilgenommen haben. Die hier entstandenen Vorschläge sind die Basis unseres Konzeptentwurfs.

Einen Gutshof verbinden wir mit der Vorstellung des Wohnens und Arbeitens als große Gemeinschaft an einem Ort, der durch Gärtnerei, Landwirtschaft, Handwerk und Kontakt mit Natur vielfältige Möglichkeiten für ein gesundes, aktives und abwechslungsreiches Leben bietet. Sannum bietet dabei Freiräume für Alle: für Menschen mit und ohne Behinderungen und für Menschen jeden Alters. Auf diese Weise ist Gut Sannum ein vorbildliches Projekt der Inklusion. (weiterlesen …)

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08.10.2010

Praktikum im Institut für Partizipatives Gestalten

Von August bis September 2010 bekam das Institut für Partizipatives Gestalten Unterstützung durch Praktikantin Laura Ahnemann.
Von der Bundeswerkstatt über die Planung möglicher Seminare, einen Ausflug zu den Kaospiloten in Dänemark und einer Initiativwerkstatt in den Bollertdörfern bis hin zu der Findung neuer Ideen für die Gestaltung der IPG Homepage – in vielen Themenbereichen konnte Laura mal konzeptionell und mal ganz praktisch und vor Ort mitwirken.
“Ich bin begeistert, wie tief ich Einblick in die Arbeit des IPG bekommen konnt. Ich habe mich als Teil dieses tollen Teams gefühlt. Die Zeit war für mich sehr bereichernd.”, so Laura Ahnemann. (weiterlesen …)

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06.10.2010

Ecovillage Design Education 2010

Auch dieses Jahr haben wir auf dem Ecovillage Design Education Training im Ökodorf Sieben Linden Partizipatives Gestalten und Permakultur gelehrt. In den Gestaltungsaufgaben des internationalen Kurses ging es um die Frage, wie traditionelle Dörfer den Wandel in eine nachhaltige Zukunft schaffen können. Konzepte wurden erarbeitet für Dörfer in Finnland, Holland, Nigeria, Indien und Mexiko. Die Kurse sind für uns ein sehr kreatives Umfeld, um neue Methoden und Ansätze auszuprobieren. Eine Erkenntnis des diesjährigen Kurses war, dass sich die die Themen und Probleme der Gestaltungsaufgabe oft im Arbeitsprozess der Gruppe widerspiegeln. Eine aufmerksame Analyse des Gruppenprozesses hilft daher auch die Problemfelder des Projekts zu verstehen.

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13.09.2010

Planungswerkstatt Haus Sannum

Gertrudenstift “Haus Sannum” ist ein Wohnheim für Erwachsene Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung. Ende Oktober werden wir gemeinsam mit BewohnerInnen und MitarbeiterInnen in einer mehrtägigen Planungswerkstatt Ideen zur zukünftigen Gestaltung der Freiräume entwickeln.

Haus Sannum liegt in sehr schöner Umgebung am Rande von Huntlosen, direkt am Nautrschutzgebiet Barneführer Holz und dem Hunte-Radweg. Das Cafe Sannum ist vielen Spaziergängern und Radfahrern bekannt. Die Freiräume von Haus Sannum bieten noch viele ungenutzte Potentiale, hier können noch einige Schätze gehoben werden. Zum einen ist hier an eine Gestaltung speziell für die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen von Haus Sannum zu denken, wie z.B. die der Freiräumen um die Wohnheime herum oder z.B. auch ein Therapiezimmer im Freien am Therapieraum, eine seniorengerechte Gestaltung des Außenbereichs der Seniorengruppe oder eine schlüssige Einbindung des kommenden Neubaus in die vorhandene Anlage mit dem neu entstehenden Innenhofes usw.

Zum anderem gibt es Bereiche, die auch von Gästen genutzt werden und die noch weiterentwickelt werden könnten, wie z.B. der Außenbereich des Cafes, eine Veränderung der Parkplatzsituation, die Ausgestaltung des kleinen Hofes hinter der Scheune (Stichwort: Kunsthandwerkermarkt) oder die thematische Verknüpfung von öffentlichem Rad- und Wanderweg und Haus Sannum, z.B. in Form eines behinderten- und seniorengerechten Naturerlebnispfades.

Vieles ist denkbar und möglich. Mit einem Gesamtkonzept in der Hand lassen sich Ideen konkretisieren, Fördergelder einwerben und Planungen umsetzen. Wir sind gespannt darauf, was wir zusammen herausfinden werden und freuen uns sehr auf die gemeinsame Planungsarbeit!

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11.03.2010

Global führen

Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Nahezu alle globalen Themenfelder sind von Krisen bedroht: das Finanzsystem, das Klima, Armut, HIV, Landwirtschaft, Ernährung sind nur die offensichtlichsten Bereiche für die wir dringend neue Ansätze, Lösungen und Konzepte benötigen.

Bisher war unsere Antwort auf diese Herausforderungen mehr vom Üblichen: mehr klassisches Management, mehr internationale Konferenzen, mehr Expertengremien. Die Kopenhagener Klimakonferenz hat uns die Machtlosigkeit dieses “Mehr vom Alten” deutlich vor Augen geführt. Zur Lösung unserer Probleme verwenden wir noch immer Methoden und Werkzeuge, die aus der Industrialisierung stammen: sie sind meistens linear und unterkomplex. Sie folgen dem Modell einer effizienten Fließbandproduktion und basieren auf der Kontrolle von Produktionsverfahren. Für die heutigen komplexen Herausforderungen haben diese Denk- und Handlungsansätze jedoch ihre Effektivität verloren. In vielen Fällen tragen sie eher zu den Problemen bei, als sie zu lösen. (weiterlesen …)

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11.03.2010

Entwurfsorientierte Mediation

Orte erzählen Geschichten: sie ziehen uns an oder stoßen uns ab, sie schaffen Identität. Konflikte in Planungsprozessen sind unangenehm. Gleichzeitig sind sie Wegweiser, die uns begehbare Pfade zu Ihrer Lösung zeigen. Gestaltung, die verschiedene Bedeutungsebenen anspricht und miteinander verbindet, versöhnt.

An Orten können sich leicht Konflikte entzünden, insbesondere dann, wenn Neu- und Umgestaltung an den Geschichten rütteln, die dieser Ort erzählt. An manchen Orten sind diese Konflikte schon offen ausgebrochen. Andernorts brechen sie erst auf, wenn die ersten Planungen vorgestellt werden und erschweren damit unerwartet die Fortführung eines Projekts. Das Konfliktpotential kann

  • politisch sein: weil die Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung des Ortes weit auseinandergehen oder weil die Bedeutung des Ortes sehr unterschiedlich beurteilt wird
  • sozial sein: weil unterschiedliche Lebensweisen und Wertesysteme an dem gleichen Ort zusammenstoßen
  • historisch sein: weil viele Orte durch geschichtliche Ereignisse belegt sind, erinnern, sogar mahnen oder weil Erlebtes in Vergessenheit zu geraten droht, verdrängt oder umgedeutet wird. (weiterlesen …)
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11.03.2010

Bürgeraktivierung und Community Organizing

Barack Obama hat es uns in seinem Wahlkampf vorgemacht: Community Organizing heißt der Ansatz aus den USA, der hilft, starke Initiativen und Organisationen aufzubauen, um über gemeinsame Projekte und Aktionen dringliche Probleme zu lösen und positive Veränderungen zu bewirken. (weiterlesen …)

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