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Blog

07.12.2011

Training für Prozessbegleiter_innen (Vorankündigung)

für Beteiligungs-, Zusammenarbeits- und Gestaltungsprozesse

Einführungsworkshop am 27. – 29. 4. 2012 in Berlin. Der genaue Veranstaltungsort und die Kosten folgen.

Egal ob es sich um die Bürgerbeteiligung an Großprojekten, um die Arbeit einer Initiative an der Zukunft ihres Dorfes, um die Kampagnenarbeit einer NGO, die Zusammenarbeit einer Organisation mit ihren Mitgliedern oder eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern und Kunden handelt: die Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen sind komplex und vielschichtig.

Menschen, die von Veränderungen und Entscheidungen betroffen sind, fordern zu Recht frühe Beteiligung, Mitsprache, Transparenz und die Offenheit der Verfahren. Zum anderen sind sie mit ihrer eigenen Expertise, ihren Potentialen, Fähigkeiten und ihrem Wissen oft erst der Schlüssel bei der Erarbeitung wirklich stimmiger und erfolgreicher Konzepte, die später einen breiten Rückhalt und viel Unterstützung genießen. (weiterlesen …)

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19.05.2011

Bürgerforum 2011

Bundespräsident Wulff gab sich in seiner Antrittsrede als Befürworter einer starken Bürgerbeteiligung. Bisher ist in dieser Richtung nicht viel geschehen aber nun lädt der Bundespräsident zusammen mit der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung zu einem groß angelegten BürgerForum 2011 ein. In 25 Kreisen und Städten sollen 10.000 Menschen an dem Thema „Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ arbeiten. In einem logistischen Marathon aus statistischer Zufallsauswahl, Online Diskussionen und Ausschussarbeit sollen 25 regionale und ein bundesweites BürgerProgramm entstehen. Diese Programme sollen dann auf sogenannten Engagementmarktplätzen (in den 70ern hieß so etwas Markt der Möglichkeiten) in die Hände engagierter Bürgerinnen und Bürger übergeben werden, die die Ideen dann umsetzen können. Welche Unterstützung sie dabei durch den Bundespräsidenten oder die Stiftungen erhalten, sagt die Internetseite nicht. Das bundesweite BürgerProgramm wird zum Abschluss im alten Bundestag in Bonn mit Herrn Bundespräsident Wulff diskutiert.

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07.03.2011

Die Angst vor dem mündigen Bürger

Bürgerbeteiligung ist das Gebot der Stunde, doch bei der Umsetzung tun sich Politik und Institutionen schwer.

Dieser Tage ruft der Bundespräsident 10.000 Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am BürgerForum 2011 auf. Er ist derzeit nicht der einzige, der Beteiligung als adäquates und wichtiges Mittel in einer lebendigen Demokratie anpreist. Bürgerhaushalte, Bürgerforen und Zukunftswerkstätten werden von Kommunen, Parteien und anderen Institutionen ihren politikverdrossenen Bürgern angeboten, um Nähe zum Volk zu demonstrieren. Doch nicht immer sind die Intentionen vollkommen ehrlich, nicht selten verstecken sich strategische Ziele hinter den Projekten und häufig sind sie auch bei besten Absichten fachlich unzureichend geplant und durchgeführt. Dadurch wird Politikverdrossenheit jedoch eher befördert als bekämpft. So entpuppt sich das BürgerForum 2011 bei genauem Hinsehen als zahnloser Tiger, der den Bürgern keine reale Teilhabe ermöglichen wird. Gleichzeitig muss man zur Kenntnis nehmen, wie ein kleines aber wagemutiges Projekt zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des Bundestages kurz vor der Realisierung gestoppt wird. Wahrscheinlich auch aus Angst, dass diese Form der Beteiligung Schule machen könnte. Warum tun sich Politik und Institutionen so schwer mit der Bürgerbeteiligung und worauf müssen Durchführende und Teilnehmende achten, wenn Beteiligung wirklich gelingen sollte? (weiterlesen …)

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