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05.04.2012
1971 hat Sherry R. Arnstein einen grundlegenden und bis heute gültigen Text zur Partizipation geschrieben. A ladder of citizen Partizipation erläutert unterschiedliche Grade und Qualitäten der Teilhabe und zeigt damit auch deutlich, dass viele Partizipationsprozesse mit denen wir es heute zu tun haben nur eine geringe Teilhabequalität erreichen.
Im Institut für Partizipatives Gestalten verwenden wir eine vereinfachte dreistufige Leiter um die unterschiedlichen Ausprägungen von Partizipation zu verdeutlichen. Wir sprechen von informativen, deliberativen und kollaborativen Verfahren. Dabei ist zu beachten, dass die jeweils höheren Stufen, die jeweils unteren Stufen mit einbeziehen und diesen nicht entgegen stehen. (weiterlesen …)
03.04.2012
Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Impulse für Transitionsgestaltung“ läd Impuls zu einer dreitägigen Fortbildung „Partizipatives Gestalten“ (27-29 April 2012 in Berlin) mit Jascha Rohr und Sonja Hörster vom Institut für Partizipatives Gestalten (www.partizipatives-gestalten.de) ein.
Die Fortbildung richtet sich an Personen mit Erfahrung als Moderator_innen und Prozessbegleiter_innen, die spezifische Kompetenz in der Gestaltung von Bürgerbeteiligung und partizipativen Multistakeholder- und Planungsprozessengewinnen wollen. (weiterlesen …)
15.01.2012

Was ist das?
Die Charette-Methode wird insbesondere im städtebaulichen Kontext und bei der Regional- und Architekturplanung verwendet. Bei dem Prozess steht die andauernde Beteiligung der Öffentlichkeit im Vordergrund. Die Methode ist für die Erarbeitung übergeordneter Visionen genauso geeignet, wie für konkrete Entwürfe zum Stadtraum. (weiterlesen …)
16.12.2011
Wie können vertrauensbildende Prozesse in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gestaltet werden?
Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 27. bis 29. Januar 2012
Das Vertrauen in Politik, gesellschaftliche Prozesse und Institutionen schrumpft derzeit rapide. Dabei ist Vertrauen, gerade in krisenhaften Zeiten, eine wichtige gesellschaftliche Ressource. Ohne Vertrauen kann aber keine Kommunikation, geschweige denn Kooperation gelingen.
Mehr Informationen hier!
07.12.2011
für Beteiligungs-, Zusammenarbeits- und Gestaltungsprozesse
Einführungsworkshop am 27. – 29. 4. 2012 in Berlin. Der genaue Veranstaltungsort und die Kosten folgen.
Egal ob es sich um die Bürgerbeteiligung an Großprojekten, um die Arbeit einer Initiative an der Zukunft ihres Dorfes, um die Kampagnenarbeit einer NGO, die Zusammenarbeit einer Organisation mit ihren Mitgliedern oder eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern und Kunden handelt: die Herausforderungen, denen wir uns gegenübersehen sind komplex und vielschichtig.
Menschen, die von Veränderungen und Entscheidungen betroffen sind, fordern zu Recht frühe Beteiligung, Mitsprache, Transparenz und die Offenheit der Verfahren. Zum anderen sind sie mit ihrer eigenen Expertise, ihren Potentialen, Fähigkeiten und ihrem Wissen oft erst der Schlüssel bei der Erarbeitung wirklich stimmiger und erfolgreicher Konzepte, die später einen breiten Rückhalt und viel Unterstützung genießen. (weiterlesen …)
05.09.2011
Ein Gespräch über Bürgerbeteiligung und neue Formen der Demokratie mit Sonja Hörster, Roman Huber, Dieter Halbach und Gisela Erler, deutschlands erster Staatsrätin für Bürgerbeteiligung in der Oya 10. Das ganze Gespräch ist hier zu lesen.
05.09.2011

Artikel von Jascha Rohr in Oya 10
Die Demokratien, in denen wir leben, sind die besten aller bisher verwirklichten politischen Systeme. Dazu stehe ich. Aber sie sind bestimmt nicht der Endpunkt der Geschichte, auch nicht die besten aller denkbaren Systeme, und schon gar nicht scheinen sie mir in der Lage, die drängenden Probleme unserer Zeit lösen zu können. Nur: Welches System könnte besser mit diesen Herausforderungen umgehen? Wahrscheinlich nur eines, das wir noch entwickeln werden, das wir noch nicht kennen und das uns sicherlich noch überraschen wird. Ich habe einen Arbeitstitel für dieses politische System. Ich nenne es die kollaborative Demokratie. Den ganzen Artikel lesen.
22.08.2011
eine Veröffentlichung von Roland Roth
Aus der Verlagsankündigung: “In einer Demokratie geht alle Macht vom Volk aus. Doch für immer weniger Menschen ist dieser Grundsatz reale Erfahrung: Sie fühlen sich von »denen da oben« schlecht regiert, ihre Belange scheinen bei politischen Entscheidungen keine Rolle zu spielen. Roland Roth plädiert für ein neues Verhältnis zwischen Staat und Bürgern: Nur das Wissen und das Engagement der Vielen macht unsere Gesellschaft zukunftsfähig. Das Unbehagen an der politischen Alltagspraxis ist weitverbreitet. Zugleich aber engagieren sich Bürgerinnen und Bürger mehr denn je in Initiativen und Projekten – überall dort, wo sie den Eindruck haben, Gesellschaft wenigstens im Kleinen mitgestalten zu können. Damit ist viel gewonnen, aber lange nicht genug, stellt der Sozialwissenschaftler Roland Roth fest. Das Prinzip der repräsentativen Demokratie stößt an seine Grenzen, nötig ist eine strukturelle Aufwertung der Bürgerbeteiligung. Voraussetzung dafür ist eine veränderte Haltung auf beiden Seiten: Die Bürgerinnen und Bürger müssen selbstbewusst neue Wege der Mitgestaltung einfordern, die Politik muss bereit sein, die Kompetenzen der Bürger anzuerkennen und Macht zu teilen.”
http://www.koerber-stiftung.de/edition-koerber-stiftung/programm/politikgesellschaft/artikel-detailseite/buch/buergermacht.html
19.05.2011
Bundespräsident Wulff gab sich in seiner Antrittsrede als Befürworter einer starken Bürgerbeteiligung. Bisher ist in dieser Richtung nicht viel geschehen aber nun lädt der Bundespräsident zusammen mit der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung zu einem groß angelegten BürgerForum 2011 ein. In 25 Kreisen und Städten sollen 10.000 Menschen an dem Thema „Zukunft braucht Zusammenhalt. Vielfalt schafft Chancen“ arbeiten. In einem logistischen Marathon aus statistischer Zufallsauswahl, Online Diskussionen und Ausschussarbeit sollen 25 regionale und ein bundesweites BürgerProgramm entstehen. Diese Programme sollen dann auf sogenannten Engagementmarktplätzen (in den 70ern hieß so etwas Markt der Möglichkeiten) in die Hände engagierter Bürgerinnen und Bürger übergeben werden, die die Ideen dann umsetzen können. Welche Unterstützung sie dabei durch den Bundespräsidenten oder die Stiftungen erhalten, sagt die Internetseite nicht. Das bundesweite BürgerProgramm wird zum Abschluss im alten Bundestag in Bonn mit Herrn Bundespräsident Wulff diskutiert.
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19.05.2011

ohne Worte
07.03.2011
Bürgerbeteiligung ist das Gebot der Stunde, doch bei der Umsetzung tun sich Politik und Institutionen schwer.
Dieser Tage ruft der Bundespräsident 10.000 Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am BürgerForum 2011 auf. Er ist derzeit nicht der einzige, der Beteiligung als adäquates und wichtiges Mittel in einer lebendigen Demokratie anpreist. Bürgerhaushalte, Bürgerforen und Zukunftswerkstätten werden von Kommunen, Parteien und anderen Institutionen ihren politikverdrossenen Bürgern angeboten, um Nähe zum Volk zu demonstrieren. Doch nicht immer sind die Intentionen vollkommen ehrlich, nicht selten verstecken sich strategische Ziele hinter den Projekten und häufig sind sie auch bei besten Absichten fachlich unzureichend geplant und durchgeführt. Dadurch wird Politikverdrossenheit jedoch eher befördert als bekämpft. So entpuppt sich das BürgerForum 2011 bei genauem Hinsehen als zahnloser Tiger, der den Bürgern keine reale Teilhabe ermöglichen wird. Gleichzeitig muss man zur Kenntnis nehmen, wie ein kleines aber wagemutiges Projekt zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Enquete-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” des Bundestages kurz vor der Realisierung gestoppt wird. Wahrscheinlich auch aus Angst, dass diese Form der Beteiligung Schule machen könnte. Warum tun sich Politik und Institutionen so schwer mit der Bürgerbeteiligung und worauf müssen Durchführende und Teilnehmende achten, wenn Beteiligung wirklich gelingen sollte?
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19.10.2010

The Future City Game enables people to find solutions to the long-term challenges facing cities. It is played during a two-day event by city inhabitants from diverse backgrounds, representing various disciplines and led by a trained games-master. The aim of the game is to generate the best idea on how to improve the quality of life either in a specific area within a city, the city as a whole, or in response to the common challenges facing cities around the world.
More information on the Website
11.03.2010
Sie wollen Bürgerinnen und Bürger direkt und täglich am Entwurfsprozess beteiligen? Sie sollen den Profis über die Schulter schauen und mitreden dürfen? Die entstehende Planung soll nachvollziehbar und transparent sein? Das gibt es nicht? Doch: mit unserer Bürgernahen Entwurfswerkstatt!
Die Bürgernahe Entwurfswerkstatt ist ein von uns entwickeltes Konzept, um die Transparenz und Partizipation in der Freiraumgestaltung zu erhöhen. Wir verlegen während der Konzept- und Entwurfsphase unsere eigene Entwurfswerkstatt in Räumlichkeiten vor Ort und öffnen diese täglich zu bestimmten Zeiten für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Während dieser Zeit stellen wir unsere Arbeit vor, besprechen Ergebnisse und nächste Schritte. Wir nehmen Anregungen auf, beantworten Fragen und stellen die Entwurfslösungen, die sichtbar werden, nachvollziehbar dar. Auf diese Weise erleben alle Interessierten den Entwurfsprozess unseres Büros kontinuierlich und transparent mit. Gleichzeitig können sie eigene Ideen kommunizieren und zur Diskussion stellen, die uns wiederum als Anregung für die weitere Arbeit dienen.
11.03.2010
Mit dem Begriff Bürgerforum werden verschiedene Beteiligungsverfahren umschrieben.
Zum ist damit eine Bürgerbeteiligungsmethode gemeint, bei der je nach Aufgabe und Umfang zwischen zwanzig und bis zu mehreren Hundert Personen nach einem Zufallsprinzip ausgewählt werden, die gegen Vergütung an mehreren Tage oder über eine gewisse Zeitspanne hinweg Empfehlungen zu bestimmten Sachfragen erarbeiten. Diese werden abschließend in einem Bürgergutachten zusammengesfasst und dann der Öffentlichkeit und dem Auftraggeber präsentiert und übergeben.
Zum anderen wird der Begriff Bürgerforum aber auch für eine offene, mehrstündige Veranstaltung verwendet, in der größere Bürgergruppen, wie z.B. die Bewohner eines Dorfes oder eines Stadtteils gemeinsam an Themen arbeiten, die ihren Ort und ihre Zukunft betreffen. (weiterlesen …)