WAS IST DAS?
Das Palodium ist eine Mischung aus einer Podiumsdiskussion, einem grieschischen Kaffeehauspalaver und der Worldcafé-Methode. Es wurde vom IPG für das Institut Solidarische Moderne entwickelt, welches wiederum den Namen erfunden hat.
WAS PASSIERT?
Das Palodium ist in drei Phasen aufgebaut. In der ersten Phase geben diejenigen, die auf dem Podium sitzen, kurze Impulsbeiträge zu einer sehr konkret formulierten Frage. In der zweiten Phase diskutieren die Teilnehmenden die Frage in spontan organisierten Kleingruppen. Die wichtigsten Diskussionsergebnisse werden festgehalten. In der dritten Phase werden dann die Diskussionsergebnisse im gesamten Auditorium vorgestellt und gegebenenfalls diskutiert. Die drei Phasen können mehrmals wiederholt werden. Eine abschließende Diskussion und die Aufbereitung der Diskussionsergebnisse runden das Palodium ab.
Es verbindet zwei zentrale Anliegen: Zum einen schafft es die Möglichkeit, dass sich in kurzer Zeit viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung über zentrale Themen austauschen, sich also dabei kennen lernen und ein erstes Stimmungsbild der ganzen Gruppe zu diesen Themen entsteht (die möglicherweise zum ersten Mal zusammen kommen). Gleichzeitig erreicht das Palodium, dass eine ausgewählte Gruppe von Menschen, zum Beispiel diejenigen, die eine Initiative vorbereitet oder initiiert haben, von allen gehört und wahrgenommen wird und sie ihr Grundverständnis als Impuls in die Gruppe geben können.
Menschen prägen Orte – täglich. Nutzerinnen und Nutzer kennen ,ihren‘ Ort wie ihre eigene Westentasche, sind mit Geschichte und Geschichten, mit seiner Atmosphäre vertraut. Experten verfügen über wichtiges Fach- und Detailwissen. Kommen beide Seiten im Planungsprozessen zusammen, können erstaunliche Ideen entstehen. (weiterlesen …)
1971 hat Sherry R. Arnstein einen grundlegenden und bis heute gültigen Text zur Partizipation geschrieben. A ladder of citizen Partizipation erläutert unterschiedliche Grade und Qualitäten der Teilhabe und zeigt damit auch deutlich, dass viele Partizipationsprozesse mit denen wir es heute zu tun haben nur eine geringe Teilhabequalität erreichen.
Im Institut für Partizipatives Gestalten verwenden wir eine vereinfachte dreistufige Leiter um die unterschiedlichen Ausprägungen von Partizipation zu verdeutlichen. Wir sprechen von informativen, deliberativen und kollaborativen Verfahren. Dabei ist zu beachten, dass die jeweils höheren Stufen, die jeweils unteren Stufen mit einbeziehen und diesen nicht entgegen stehen. (weiterlesen …)
Kürzlich waren wir auf der Finca Lomos Altos auf Lanzarote. Das Projekt und eine Führung durch die biologisch-dynamische Landwirtschaft hat uns inspiriert einige Beobachtungen und Gedanken aus unserer permakulturellen Arbeit in einer Fingerübung zu verarbeiten. Besonders fasziniert hat uns dabei die Kristall-Mittagsblume. (weiterlesen …)
Im Rahmen der Fortbildungsreihe „Impulse für Transitionsgestaltung“ läd Impuls zu einer dreitägigen Fortbildung „Partizipatives Gestalten“ (27-29 April 2012 in Berlin) mit Jascha Rohr und Sonja Hörster vom Institut für Partizipatives Gestalten (www.partizipatives-gestalten.de) ein.
Die Fortbildung richtet sich an Personen mit Erfahrung als Moderator_innen und Prozessbegleiter_innen, die spezifische Kompetenz in der Gestaltung von Bürgerbeteiligung und partizipativen Multistakeholder- und Planungsprozessengewinnen wollen. (weiterlesen …)
Der positiv belegte Begriff der Kollaboration kommt als Schlagwort vornehmlich aus dem Internet in den deutschsprachigen Raum. Er wird parallel zu den Möglichkeiten und Werkzeugen verbreitet, die das Internet zur Verfügung stellt. Das hat dazu geführt, dass mit dem Begriff der Kollaborativen Demokratie manchmal eine Art Internetdemokratie assoziiert wird, oder zumindest eine Demokratie, die durch die Werkzeuge und Möglichkeiten des Internets angereichert wird. Mir ist es jedoch wichtig zu betonen, dass ich mit der Kollaborativen Demokratie nicht vornehmlich für neue Demokratiewerkzeuge im Internet plädiere oder politische Prozesse stärker ins Internet verlegen möchte! (weiterlesen …)
Ziel der Scrum-Methode ist die kostengünstige und qualitativ hochwertige Fertigstellung eines Produktes oder einer konkreten Aufgabenstellung. Scrum kommt aus der Softwareentwicklung, findet mittlerweile aber auch in anderen kollaborativen Kontexten Verwendung.
Scrum geht von der Überlegung aus, dass die Entwicklung von Produkten meist zu komplex ist, um sie in einem vollkommen linearen Prozess abzuarbeiten. Die Scrum-Methode ist methodisch sehr strukturiert. Jeder Schritt ist zeitlich vorgeplant. Inhaltlich wird die Aufgabenstellung aber immer wieder reflektiert und weiterentwickelt, sowie der Gesamtprozess zeitlich darauf angepasst. (weiterlesen …)
Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode, die besonders dafür geeignet ist, das kreative Potential von Leuten, die im Alltag selten in gestaltenden Prozessen arbeiten, zu aktivieren und dabei ihre Wünsche und Bedürfnisse heraus zu kristallisieren. (weiterlesen …)
Das IPG hat den Innovationstag der hessischen Volkshochschulen mit dem Thema “Zukunftsbilder von Volkshochschule” moderiert. Methodisch kam dabei ein Palladium und eine Design Session zum Einsatz – neue Ansätze auch für die Volkshochschulen. Die Ergebnisse nach nur wenigen Stunden konnten sich sehen lassen: es hat sich gezeigt, dass die Volkshochschulen mit neuen Ideen und Konzepten auch weiterhin ein innovativer Motor für die Erwachsenenbildung in Deutschland sein können. Eine ausführliche Dokumentation mit Videos und Bildern findet sich hier:
“Jeder von uns wünscht sich zwei Dinge: Als Individuum gesehen zu werden und Teil von etwas zu sein, das größer ist, als man selber.” – Anonym
Was ist das?
Barack Obama hat es uns in seinem Wahlkampf vorgemacht: Community Organizing heißt der Ansatz aus den USA, der hilft, starke Initiativen und Organisationen aufzubauen, um über gemeinsame Projekte und Aktionen dringliche Probleme zu lösen und positive Veränderungen zu bewirken. (weiterlesen …)
Gestaltet man eine Tagung kann man entweder auf herkömmliche Planung zurückgreifen, Experten einladen und als Organisator ein klares Tagungsprogramm erstellen oder man führt ein Barcamp durch. Hinter dem Barcamp steht die Idee, Tagungen und Workshops als offenes Format aufzubauen. Frei nach dem Bottom-up-Prinzip werden die Teilnehmenden selbst zu aktiven Partizipierenden, statt passiv Zuhörende zu bleiben.Barcamps können einerseits einfach zum inhaltlichen Austausch dienen, andererseits können am Ende eines Barcamps aber auch konkrete, umsetzbare Ergebnisse entstanden sein. (weiterlesen …)
„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (A. Einstein)
Theory U hat zum Ziel, gewohnte Denkmuster im Prozess zu erkennen und diese zu überwinden, um zu neuen Ansätzen und Lösungen zu kommen.
Die Charette-Methode wird insbesondere im städtebaulichen Kontext und bei der Regional- und Architekturplanung verwendet. Bei dem Prozess steht die andauernde Beteiligung der Öffentlichkeit im Vordergrund. Die Methode ist für die Erarbeitung übergeordneter Visionen genauso geeignet, wie für konkrete Entwürfe zum Stadtraum. (weiterlesen …)
We are delighted to announce that, after three and a half years’ work by over two dozen dedicated people (including many readers of this list), the Group Works card deck (subtitle: A Pattern Language for Bringing Life to Meetings and Other Gatherings) is now printed, stocked and ready for orders and shipments! Yay team! The professionally-designed, full-colour, beautifully-illustrated 91-card deck is boxed with an accompanying booklet and five-panel fold-out key card, and sells for $25 (or $20 on orders of 10 or more decks). (weiterlesen …)
@GrueneBundestag Was zu Piratenzeiten eher interessiert: wie informiert sich Frau Künast über unsere Anliegen? Erreichbarkeit versus Abholen
3 days ago